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Einfallstellenprävention bei Blechbauteilen

AiF-Nr.:

18232N

EFB-Nr.:

07/213

Kurztitel:

Einfallstellenprävention

Laufzeit:

01.06.2014 - 31.12.2017

Forschungsstelle:

utg München


18232

Projektbeschreibung

Komplexe tiefgezogene Bauteile im Außenhautbereich müssen für den Kunden sichtbar fehlerfrei sein. Diese Bauteile sind jedoch aufgrund ihres Herstellungsverfahrens anfällig gegenüber Oberflächenfehlern wie beispielsweise Einfallstellen. Die frühzeitige Vorhersage der Ausprägungen von Einfallstellen in Strukturbauteilen aus Blechwerkstoffen und deren anschließenden Beseitigung sind aktuell nicht zufrieden stellend möglich. Aus diesem Grund werden größtenteils manuelle Verfahren wie das Abziehen der Bauteiloberfläche mit einem Stein und das Erfühlen der Einfallstellen mit einem speziellen Handschuh zur Detektion von Einfallstellen eingesetzt. Diese Verfahren sind aufwendig und können nur an realen Prototypen durchgeführt werden, da die Einfallstellen vor dem Lackauftrag nicht sichtbar sind. Somit sind eventuell folgende Werkzeugänderungen kostspielig und verzögern den Serienstart. Die Einfallstellen werden durch verschiedene Prüfer unterschiedlich bewertet, da die Einschätzung aufgrund fehlender standardisierter Maßstäbe subjektiv erfolgt.

Aktuelle Veröffentlichungen zeigen numerische Ansätze für eine im Entwicklungsprozess frühe Beurteilung der auftretenden Einfallstellen. Diese Methoden können oftmals die Lage der Einfallstellen am Bauteil vorhersagen, jedoch fehlt sowohl die Bestimmung der geometrischen Ausprägung der Einfallstellen, und damit eine Aussage über die Notwendigkeit einer Werkzeugänderung, als auch die Nutzung dieser Kenntnisse für eine konkrete präventive Umgestaltung der Werkzeuge.

Das Ziel dieses Forschungsvorhabens besteht darin, eine Methode zur präventiven Reduzierung der Einfallstellen durch deren Detektion und Darlegung von konkreten Vorschlägen zur Werkzeugoptimierung zu erarbeiten. Diese Methode soll beispielsweise auf CAD-Daten angewendet werden können und kann Aussagen über die optimale Gestaltung der Werkzeuge zur Vermeidung von Einfallstellen durch geringfügige Formänderungen noch vor der Werkzeug-Konstruktion treffen.


 

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