Kosteneinsparung durch Smart Manufacturing bei Entwurf, Konstruktion und Produktion von Blechteil-Baugruppen

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K-2021_simufact


Kernthesen:

  • Korrekturmaßnahmen zur Gewährleistung der Maßhaltigkeit von Komponenten müssen so früh wie möglich im Prozess der Produktentwicklung (Design, Engineering, Prototyping, Produktion) berücksichtigt werden, um Kosten zu senken.
  • Ein Komponentendesign, das bereits die Herstellbarkeit des Produkts berücksichtigt, wird die Anzahl der Schleifen während der Produktentwicklung drastisch reduzieren können.
  • Die Kombination aus Echtzeit-Management von Qualitätsdaten aus der Produktion und virtueller Fertigung oder Montage und die Einbettung in ein Framework, dass den kontinuierlichen Datenaustausch sicherstellt, bieten eine leistungsstarke Lösung zur Unterstützung einer kostenoptimierten Produktentwicklung.

Zusammenfassung:

Jede Fahrzeugkarosserie wird mit engen Spezifikationen für Maßtoleranzen hergestellt. Alle Teile der Außenhaut müssen bündig sein. Um dies zu gewährleisten, ist die Maßhaltigkeit der Außenhaut sowie der darunter liegenden Strukturteile von entscheidender Bedeutung. Der Prozess der Herstellung einer Baugruppe besteht aus einer Reihe von Fertigungs- und Montagevorgängen. Es werden Einzelteile hergestellt und dann zu funktionsfähigen Teilen zusammengefügt. Die Abmessungen der einzelnen Bauteile beeinflussen die Abmessungen der Baugruppe.

Es liegt auf der Hand, dass die Auslegung und Steuerung der Fertigungs- und Montagevorgänge sowie das Komponentendesign erhebliche Auswirkungen auf die erreichten Produktabmessungen haben. Um Kosten zu sparen, müssen Korrekturmaßnahmen zur Gewährleistung der Maßhaltigkeit der Komponenten so früh wie möglich im Prozess der Produktentwicklung berücksichtigt werden. Ein Komponentendesign, das bereits die Herstellbarkeit des Produkts berücksichtigt, wird die Anzahl der Schleifen während des Designs und der Konstruktion drastisch reduzieren können.

Virtuelle Montageoperationen werden die kostspielige physische Prototypenfertigung auf das (heute noch) notwendige absolute Minimum reduzieren. Der Schlüssel zur Erfüllung dieser anspruchsvollen Aufgaben ist der Einsatz einer Softwarelösung, die Werkzeuge für modernes 3D-Qualitätsdatenmanagement und Visualisierung mit virtueller Fertigung und Montage verbindet.

Zur Sicherstellung des kontinuierlichen und synchronen Datenaustauschs zwischen diesen Komponenten über die verschiedenen Phasen der Produktentwicklung und der zielgerichteten Ansteuerung der einzelner Abläufe dient die Einbettung in ein gemeinsames Smart Manufacturing Framework.


Referent: Dr.-Ing. Ingo Hahn, Simufact engineering GmbH


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