Prozesstechnik zum Umformen von Verprägungen mit horizontaler Materialverteilung

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IGF-Nr.:

01IF23916N

EFB-Nr.:

41/223

Kurztitel:

Verprägungen

Laufzeit:

01.07.2025 - 31.12.2027

Forschungseinrichtung:

IFUM Hannover


Projektbeschreibung

 

Das Prägen wird zwischen Ober- und Unterstempel durchgeführt, wobei die Gravur des Oberstempels nicht das Gegenstück der Gravur des Unterstempels ist. Neben dem bekannten Münzprägen werden Normbuckel zum Widerstandsbuckelschweißen umformtechnisch geprägt, wobei senkrecht zur Blechebene gefügt wird. Handelt es sich allerdings um eine geneigte Ebene wie z.B. bei Absperrklappen, Druckbehältern oder Maschinengehäusen, kommt es aufgrund der einwirkenden Kraft zu einer Verschiebung des geprägten Buckels während des Schweißprozesses und zu einer verminderten Qualität bzw. reduzierter Prozessgrenze.

Ziel des Projekts ist das Prägen von Buckeln mit gleichzeitiger horizontaler Materialverschiebung im Prägeprozess, um dem beschriebenen Effekt entgegenzuwirken. Es soll Material dort angehäuft werden, dass es unter Berücksichtigung der Verschiebung beim Schweißen am Ende nahezu mittig angeordnet ist. Hierdurch soll die Qualität verbessert werden. Im Projekt werden geeignete Prägegeometrien erarbeitet und fügetechnisch erprobt. Als Ergebnis wird ein Anwendungstool für KMU bereitgestellt. Somit werden insbesondere KMU aus den Bereichen der blechverarbeitenden Industrie, des Werkzeugbaus sowie Hersteller von Präge- und Schweißanlagen von den Ergebnissen dieses Forschungsvorhabens profitieren.


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