Verschleißkurven von Schneidstempeln durch gezieltes Ermüden

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AiF-Nr.:

18365N

EFB-Nr.:

19/215

Kurztitel:

Ermüdungsverschleiß Schneidstempel

Laufzeit:

01.05.2016 - 30.04.2018

Forschungsstelle:

UTG München


Projektbeschreibung

Derzeit finden sich in der Literatur keine Verschleißkurven von Schneidstempeln aus typischen Werkzeugwerkstoffen. Dies liegt daran, dass die Standmenge relevanter Werkzeug/Blechwerkstoffpaarungen häufig mehrere hunderttausend Hübe beträgt und dadurch der Aufwand für die Aufnahme einer Verschleißkurve zu hoch ist. Durch das angestrebte Forschungsprojekt sollen durch ein effizientes Verfahren mit minimiertem Blechwerkstoffeinsatz Verschleißkurven von Schneidstempeln verschiedener Werkzeugwerkstoffe aufgenommen und die wirkenden Mechanismen des Verschleißes untersucht werden. Forschungsidee ist die Trennung der beiden beim Scherschneiden maßgeblichen Verschleißmechanismen Materialermüdung und Abrasion. Dazu soll ein Versuchsstand aufgebaut werden, mit welchem ohne Schneidoperation gezielt Materialermüdung in den Schneidstempel eingebracht werden kann. In Kombination mit unterstützenden Referenzversuchen, welche den realen Schneidprozess betrachten, werden sodann die Verschleißkurven mit definiert ermüdeten Schneidstempeln aufgenommen. Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung einer Methode um zeit- und werkstoffsparend Verschleißkurven von Schneidstempeln aufzunehmen, was zu einem insgesamt wirtschaftlich optimierten Einsatz von Schneidstempelwerkstoffen beiträgt. Diese Vorgehensweise wird im Projekt beispielhaft am Blechwerkstoff DP800 und den Werkzeugwerkstoffklassen Kaltarbeitsstahl und pulvermetallurgischer Stahl durchgeführt.


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