Multisensorbasierte Schadenserkennung und Qualitätssicherung im CFK-Reparaturprozess

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TP1 zum Projekt "Interaktive Reparaturwerkstatt der Zukunft für Elektromobile in CFK-Bauweise"

AiF-Nr.:

18757N

EFB-Nr.:

53/113

Laufzeit:

01.07.2015 - 30.06.2017

Forschungsstellen:

WZL Aachen, ISF Aachen, MMI Aachen

Forschungsvereinigungen:

IKV, EFB, FAT, FIR, GFaI


Projektbeschreibung

Die wirtschaftliche Reparatur von Automobilen aus kohlenstofffaserfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) ist ein bisher ungelöstes Problem. Derzeit existieren keine Methoden, die über den aufwändigen und kostenintensiven Austausch ganzer Komponenten hinausgehen. Insbesondere für die Kundenakzeptanz – und daran gekoppelt für den Absatz und das Branchenwachstum – sind neue und kostengünstige Reparaturkonzepte zwingend notwendig. Das Gesamtziel des Leittechnologie-Antrages ist daher die Befähigung von Werkstätten und Werkstattmitarbeitern zur wirtschaftlichen Reparatur von Automobilen in CFK-Bauweise.

Die Schadenserkennung am Automobil ist der erste entscheidende Schritt im Reparaturprozess und Forschungsgegenstand dieses interdisziplinären Teilprojekts. Das Ziel ist die Bereitstellung eines werkstatttauglichen Systems zur Schadenserkennung und Schadensklassifikation, bestehend aus einer 3D-Geometrieerfassung, mehreren unterschiedlichen CFK-Prüfsensoren (Ultraschall, Thermografie u.a. um alle Defektarten detektieren zu können), einer automatisierten Software zur Zusammenführung (Datenfusion) aller Sensordaten sowie einer automatisierten Auswertung und Fehlerklassifikation. Zudem wird ein sogenanntes Gesamtdatenmodell bereitgestellt, das die simulative Schadensbewertung in Teilprojekt TP 2 und die automatisierte Reparatur in Teilprojekt TP 3 ermöglicht.

Das Forschungsvorhaben zur Schadensbewertung und -klassifizierung qualifiziert insbesondere KMU zur wirtschaftlichen Reparatur. Somit ist der primäre Nutzerkreis die zumeist als KMU organisierten ca. 37.800 Kfz-Werkstätten mit über 450.000 Beschäftigten allein in Deutschland. Daneben profitieren die OEMs der Automobilbranche, Zulieferer, speziell ausgerichtete Gutachterbüros, Schulungszentren für Werkstattmitarbeiter, aber auch die Hersteller der CFK-Prüfsensorik und der Software zur Auswertung und Aufbereitung der Prüfdaten.

 


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