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EB2016

Termine am Stand:

Mittwoch, 26. Oktober 2016 - 12:30 Uhr
Pressegespräch: "Unternehmen stärken! Erfolgreiche Wege und Hebel der Industrieforschung."
zur Pressemeldung

Donnerstag, 27. Oktober - 14:00 Uhr
Verleihung des EFB-Gütesiegels "Innovative Allianz".
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Forschung für die Technologien von Morgen

Die EFB ist mit einem Doppelstand in Halle 11 auf der Messe vertreten. Dort zeigen 22 Mitaussteller Neu-Entwicklungen aus der Forschung:

3RTechnics

3R Technics GmbH, Zürich

Die Firma 3R Technics zeigt Systeme zur in-line Messung der mechanischen Eigenschaften von Blechen und Bändern mit höchster Genauigkeit und minimaler Messdauer. Die Systeme funktionieren sowohl bei Standardstählen als auch bei Aluminium und rostfreiem Stahl. Die 3R Technics GmbH bietet Lösungen zur in-line Qualitätssicherung bei Blechen, Bändern, Stangen und Profilen sowie bei anderen komplexen Geometrien und Teilen an. Die Systeme basieren auf der in-line Erfassung von Materialdaten mit dem Wirbelstromverfahren. Mit diesen Messsystemen lassen sich die mechanischen Eigenschaften, Gefügebestandteile oder andere Materialparameter in-line in der Produktion mit hoher Genauigkeit erfassen. Dadurch können Ausschussraten reduziert und nachfolgende Prozessschritte optimal gesteuert werden.


DUMA-web

DUMA-BANDZINK GmbH, Mönchengladbach

Elektrostatische Einölmaschinen - Eine zuverlässige und stabile Auslegung der DUMA-BANDZINK-Einölmaschinen garantiert gleichbleibend hohe Qualitätsergebnisse in der Stahl-, Aluminium- und Automobilindustrie.
DUMA-BANDZINK deckt sämtliche Bereiche des elektrostatischen Einölens von Bändern und Platinen ab – von der einfachen, kostengünstigen Standardmaschine zum Auftrag von Rostschutzölen über speziell entwickelte Maschinen zum Auftrag verschiedener Spezialölsorten inklusive Drylube bis hin zu Spezialmaschinen zur Mikro-Einölung in der Aluminiumindustrie.

Dieses Jahr gilt auf der Messe „Das Beste aus zwei marktführenden Technologien". Gemeint ist die Kombination von Einölmaschinen mit Düsenbalken und der Ölauflagenmessung EMG SOLID®, um den Beölungsprozess zu optimieren.

DUMA-Exp


Dynamore

Dynamore GmbH, Stuttgart

Die Firma DYNAmore steht für exzellente Unterstützung bei der numerischen Lösung nichtlinearer physikalischer Problemstellungen. Das Softwareprogramm LS-DYNA ist eines der weltweit führenden Finite-Elemente-Softwaresysteme zur rechnerischen Simulation von hochgradig nichtlinearen dynamischen Vorgängen wie z. B. Metallumformung. Mit LS-DYNA bieten wir eine Lösung für hohe Anforderungen an Genauigkeit bei der Blech- und Rohrumformberechnung an. Hauptanwendungen sind Tief- und Streckziehen, Rohrbiegen und Innenhochdruckumformen sowie Warmumformen. Das Programm eta/DYNAFORM ist ein integrierter Pre- und Postprozessor für Umformprozesse u. a. für Netzgenerierung, Berechnung der Niederhalterkräfte, Niederhalterschließen, Tiefziehsimulation, Beschneideoperationen, Berechnung des Rückfederns und mehrstufige Prozesse. Nähere Informationen unter www.dynamore.de.


EMG

EMG Automation GmbH, Wenden

Die EMG-Gruppe operiert weltweit selbstständig im Rahmen ihrer Globalstrategie im Investitionsgüterbereich der Steuerungs- und Automatisierungstechnik. Zentrale Anwendungsbereiche für die Produkte und Systemlösungen der EMG sind kontinuierliche Produktionsprozesse in den Branchen Metall, Papier und Kunststoff sowie in der Folien- und Reifenindustrie.
Ausgehend von einem tiefen Verständnis für die Anforderungen des Marktes bereiten wir als Innovationsführer gemeinsam mit unseren Kunden den Weg für neue Anwendungen und Geschäftsfelder der Zukunft. Dabei gestalten wir mit der hohen Qualität unserer Leistungen und unseren innovativen Ideen den Markt aktiv mit.

Die EMG ist ein Tochterunternehmen der börsennotierten elexis AG und beschäftigt zurzeit mehr als 300 Mitarbeiter in Wenden. Weltweit beschäftigt die EMG-Gruppe mehr als 1260 Mitarbeiter, davon über 30 % im Ausland.

Weltweit eigene Fabrikations- und Vertriebsgesellschaften sichern effiziente Marktbearbeitung, Kundennähe sowie qualifizierte Fachakquisition bei hoher Produktqualität, Liefertreue und Flexibilität.

Online-Ölauflagenmessung mit EMG SOLID®.

Seit Jahresbeginn 2016 bietet EMG die Online-Ölauflagenmessung EMG SOLID® (Surface Oil Layer Inline Determination) als drittes System zur Online-Messung von wichtigen Produktparametern für die Weiterverarbeitung von Stahl- und Aluminiumbändern an.

EMG_SOLID

Das Infrarot-spektroskopische Messsystem SOLID® liefert verlässliche Online-Resultate für die aufgebrachte Ölauflage in g/m2 über Bandbreite und -länge. Im Verbund mit der laseroptischen Online-Rauheitsmessung SORM 3plus und der induktiven Onlinemessung von Materialeigenschaften IMPOC liefert SOLID® notwendige Daten zur tribologischen Bewertung des Materials für den Pressprozess. Somit bergen die EMG-QS-Systeme immenses Potenzial in Bezug auf die Reduktion des Ausschusses und die Erhöhung der Prozesssicherheit in sich.


Filzek-web

FILZEK TRIBOtech, Mühltal

FILZEK TRIBOtech bietet seit 2002 tribologische Dienstleistungen für die Umformtechnik an. Das Angebot reicht vom Laborversuch (QM nach ISO 9001:2015) über Software-Tools bis zu Engineering-Leistungen, um tribologische Systeme im Zusammenspiel von Halbzeug, Werkzeug und Schmierstoff zu optimieren.

Schwerpunkt auf der EUROBLECH 2016 wird das neu entwickelte innovative Software-Tool FRICTIONgenerator sein, mit dem auf Basis von experimentellen Reibkennfeldern die variable Reibung in der FEM und zur Prozessoptimierung berücksichtigt werden kann.

Themen auf der EUROBLECH:

  • Erstvorstellung Software-Tool FRICTIONgenerator
  • Tribologische Datenbanken
  • Reibuntersuchungen im Streifenziehversuch nach VDA 220/213
  • Zinkabrieb im Dauer-Streifenzug über 3.000 Hub
  • Marciniak-Versuche bis D300 für ebene biaxial gedehnte Blechproben

filzek-generator

 


FTI

Forming Technologies GmbH, Eppstein

Vor dem Hintergrund eines Automobilmarktes, der in immer größerer Zahl  neue Modelle anbietet, steigt die Zahl der Bauteile signifikant. Dies führt zu einer wachsenden  Belastung in der Angebots- und Planungsphase. Forming Technologies stellt die aktuellen, innovativen Weiterentwicklungen zur simulationsgestützten  Methodenkonzeptentwicklung und Kostenplanung vor. Der Schwerpunkt der Entwicklung liegt in der Unterstützung der frühen Phase, welche auch durch häufige Änderungen der Geometrie geprägt ist. Vorgestellt werden Softwarelösungen zur Erzeugung eines flächenbasierten Werkzeugwirkflächenkonzeptes sowie der Ableitung einer Operationsfolge.  Ergänzt wird das Angebot durch Material- und Werkzeugkostenanalyse. Abgerundet werden die Möglichkeiten durch offene Schnittstellen, die eine Integration in bestehende Unternehmenslösungen ermöglichen.


FundK

F + K Werkstoffprüfung und Labor GmbH, Wetter

Die F+K Werkstoffprüfung und Labor GmbH bietet seit mehr als 15 Jahren als unabhängiges und DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiertes Prüflabor externe Qualitätsprüfung für metallische Werkstoffe an. Die Kernkompetenz liegt im Bereich der mechanisch-technologischen Werkstoffprüfung und Materialografie. Die Qualitätssicherung und Rückführung, sowie die Vertraulichkeit von Prüfergebnissen hat höchste Priorität. Die Orientierung am Stand der Technik bietet für die Kunden von F+K einen entscheidenden Vorteil, so ist F+K beispielsweise das erste freie Dienstleistungslabor, das ein Zugprüfung von Schrauben konform zum aktuellen technischen Regelwerk durchführt.

FK-Exp


tff-KS

Fachgebiet Trennende und Fügende Fertigungsverfahren, Institut für Produktionstechnik und Logistik, Universität Kassel

Das Fachgebiet für Trennende und Fügende Fertigungsverfahren (tff) der Universität Kassel beschäftigt sich mit den Prozessen des Klebens und Schweißens unterschiedlicher metallischer und nichtmetallischer Werkstoffe.

Es zeigt auf seinem Stand Magnetpuls-geschweißte Blechverbindungen (St-Al, Al-Cu, Al-Mg, St-Cu), Rührreib-geschweißte Blechverbindungen (Al-Al, Al-Cu, St-Al, St-Cu), hochinnovative Holz-Blechverbundwerkstoffe und live das ZfP-Verfahren Thermografie, mit dem die meisten Blechfügeverfahren zerstörungsfrei und im Serientakt zu 100% geprüft werden können.

Gezeigt werden Prüfungen an Klebverbindungen (Strukturklebungen und Haftklebungen) und Schweißverbindungen (Laserstrahlschweißen, Magnetpulsschweißen und Rührreibschweißen).
Als Anregungsart wird die Induktionsanregung gezeigt. Experten der zerstörungsfreien Prüftechnik, aber auch der Fügeverfahren diskutieren individuelle prozess- und Prüffragestellungen mit Besuchern des Standes.


FraunhoferAGP

Fraunhofer-Anwendungszentrum Großstrukturen in der Produktionstechnik, Rostock

Das Fraunhofer-Anwendungszentrum Großstrukturen in der Produktionstechnik in Rostock hat sich u. a. auf die Forschung und Entwicklung im Bereich der mechanischen Fügetechnik spezialisiert. Zusammen mit den Projektpartnern werden innovative und wirtschaftliche Lösungen für industrielle Anwendungen erarbeitet. Die Themengebiete umfassen dabei sowohl öffentliche Vorlaufforschung als auch bilaterale Forschung & Entwicklung für Industriekunden. Hauptuntersuchungsgegenstand sind mechanische Fügeverbindungen mit Schrauben, Schließringbolzen, Funktionselementen und Nieten im Stahl-, Schienen-, Automobil-, Flugzeug- und Metallleichtbau. Zu den Kernkompetenzen zählen neben der Beratung zur Auswahl geeigneter Fügeelemente insbesondere die Analyse des Tragverhaltens im hauseigenen akkreditierten Prüflabor, das Ableiten geeigneter Bemessungsregeln sowie numerische Berechnungen von mechanisch gefügten Verbindungen.

Das Fraunhofer AGP präsentiert auf der EuroBlech 2016 die Forschungsaktivitäten durch verschiedene anschauliche Exponate aus dem Bereich der mechanischen Fügetechnik. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf folgenden Themen:

  • Gleitfeste Verbindungen in Stahlkonstruktionen (Kriechprüfstand für erweiterte Kriechprüfung im Dauerversuch)
  • Vorspannkraftverluste vorgespannter mechanischer Fügeverbindungen (2-schnittiger Prüfkörper mit Dehnmessstreifen-Applikation im mechanischen Fügeelement)
  • Exzentrisch beanspruchte mechanische Fügeverbindungen (L-Flansch mit mechanischen Fügeelementen)
  • Atmosphärisch belastete mechanische Fügeverbindungen (Prüfkörper aus Freibewitterungsprüfstand)
  • Blindnietverbindungen im Stahl- und Maschinenbau (Schliffbilder und Prüfkörper von typischen Blindnietanwendungen)
  • Funktionselement-Verschraubungen (Prüfkörper mit Stanz- und Einpressbolzen sowie Blindnietmutter)
  • Mechanische Fügeverbindungen mit Faser-Verbund-Kunststoffen (Prüfkörper mit eingebrachten Z-Pins)

AGP-Exp


FraunhoferIWU

Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Chemnitz

PRESSHÄRTEN

Das Fraunhofer IWU präsentiert speziell Ergebnisse zum Thema Presshärten von Blechen. Im Projekt „Intelligente Prozessführung beim Presshärten" wurde eine automatisierte Modellprozesskette aufgebaut.

 IWU_Presshaerten

Durch detaillierte numerische und experimentelle Untersuchungen konnte ein Prozessmodell eines exemplarischen Presshärteprozesses, die sogenannte Wissensbasis, erstellt werden. Diese Wissensbasis wurde genutzt, um einen geregelten Presshärteprozess umzusetzen, wodurch im Detail eine Prozessoptimierung von Hub zu Hub erreicht werden konnte. Im weiteren Projekt „Punktförmige Gradierung Presshärten" steht die Entwicklung von Werkzeugtechnik im Vordergrund, mit welcher lokal definierte Zonen verringerter Festigkeit im Bauteil erzeugt werden können. Dies verkürzt und vereinfacht die Bearbeitungsschritte zur Einbringung mechanischer und thermischer Fügeverbindungen sowie Umformoperationen.

HYDROGEFORMTE ROTORBLÄTTER AUS STAHLBLECH

Preisträger des Stahl-Innovationspreises 2015 in der Kategorie »Klimaschutz mit Stahl«

Im CORNET-Projekt HyBlade (AIF Förderkennzeichen 79EBR) haben das Fraunhofer IWU und die Freie Universität Brüssel die Aerodynamik von kleinen Vertikal-Achs-Windkraftanlagen untersucht sowie die Prozesskette für die Fertigung von Rotorblättern aus Blech entwickelt.

 

IWU_HyBlade

Rotorblätter aus Stahl lassen sich nicht nur nahezu vollständig recyceln, auch die Kosten für die Serienfertigung sinken. Allein die Materialkosten sinken um bis zu 90 Prozent im Vergleich zu Rotorblättern aus faserverstärktem Kunststoff. Darüber hinaus sind die erzielbaren Genauigkeiten bei der neu entwickelten Prozesskette erheblich besser. Zudem können massenfertigungstaugliche Umformverfahren eingesetzt werden. Dies führt zu einer deutlich höheren Ausbringung und ermöglicht durch die damit nutzbaren Skaleneffekte eine hohe Wirtschaftlichkeit.


IZFP

Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren Saarbrücken

Die Arbeit des Fraunhofer IZFP richtet sich an der ZfP-Wertschöpfungskette des Produktlebenszyklus aus; der Fokus liegt auf Branchen wie Automobil, Luft- und Raumfahrt, Bahn, Energie, Bau- oder Agrarwirtschaft u. a., mit Kernkompetenzen und Technologien für die ZfP zur

  • Materialcharakterisierung,
  • fertigungsintegrierten Prüfung,
  • Komponenten- und Bauteilprüfung,
  • Zustandsüberwachung sowie
  • Wertstoffrückgewinnung.

Unter den Aspekten gesteigerter Sicherheit, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit steht im Fokus der anwendungsorientierten, industrietauglichen Neu- und Weiterentwicklungen des Instituts v. a. die Verbesserung der Produktqualität seiner Kunden.
Das Fraunhofer IZFP bietet seinen Partnern zwischen Grundlagen- und anwendungsnaher Forschung die gesamte Breite zerstörungsfreier Prüftechnologien. Seine Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker erarbeiten Lösungen für aktuelle Prüfaufgaben, einschließlich Machbarkeitsstudien, Beratungs-, Schulungs- und Prüfdienstleistungen bis zum Aufbau von Prototypsystemen.


HeitkampThu

H&T ProduktionsTechnologie GmbH, Crimmitschau

H&T ProduktionsTechnologie GmbH ist Systemlieferant und Entwicklungspartner von technologischen Lösungen über Werkzeugen bis hin zu Maschinen- und Anlagetechnik für ausgewählte Teilspektren in der Blechumformung.
Neben der Baureihe von Servoprindelpressen gehören mechanische Stufenpressen, CNC Transfersysteme, Servo-Schwenkschneidwerkzeuge sowie Metallbalgmaschinen zum Produktionsprogramm.


IF-DD

Institut für Fertigungstechnik, Professur Fügetechnik und Montage, Technische Universität Dresden

Die Verfahren des umformtechnischen Fügens ermöglichen ein weites Einsatzspektrum und sind im Bereich der Blechverarbeitung „Stand der Technik“ bei ausschließlicher Betrachtung der mechanischen Eigenschaften. Zusätzlich können diese Fügeverbindungen gleichzeitig als Kontaktierungsstellen zur Leitung elektrischer Ströme eingesetzt werden. Thermisch empfindliche elektrische / elektronische Komponenten können auch als Mischverbindungen (z. B. Aluminium / Kupfer) prozesssicher und ohne thermische Belastung miteinander gefügt und kontaktiert werden. Der Gütefaktur kann als verfahrens- und werkstoffunabhängiges Vergleichs- und Beurteilungskriterium herangezogen werden und ermöglich somit die Auswahl eines geeigneten Fügeverfahrens unter verschiedenen Gesichtspunkten (mechanisch, elektrisch, wirtschaftlich). Die Integration elektrischer Aufgaben in die umformtechnisch erstellte Fügeverbindung kann realisiert werden.

IF-Exp

Institut für Fertigungstechnik, Professur Formgebende Fertigungsverfahren, Technische Universität Dresden

An der Professur formgebende Fertigungsverfahren werden gemeinsam mit Projektpartnern kombinierte Ansätze hinsichtlich Halbzeug, Werkzeug und Prozessführung untersucht, um ökologische und ökonomische Vorteile zu erzielen. Unter anderem werden Edelstahlverbundbleche mittels eines pneumatischen Streckziehprozesses umgeformt, um leichte Fassadenelemente mit einer flexiblen Formgebung herzustellen. Allgemein weisen hybride Werkstoffe aufgrund ihrer hohen spezifischen Festigkeiten und erreichbaren Steifigkeiten ein hohes Leichtbaupotential auf. Hybride Werkstoffe können auch als Konstruktionswerkstoff für Umformwerkzeuge dienen, wie beispielsweise bei der Herstellung von Tiefziehwerkzeugen aus Mineralguss. Durch die Möglichkeit zur Funktionsintegration und aufgrund der kostengünstigen Herstellung lassen sich wirtschaftliche Vorteile erzielen.

Brosius-Exp


IPH

Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH, Hannover

Ein neues Leichtbau-Konzept für den Karosseriebau entwickeln Forscher am Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH (IPH): Sie untersuchen, ob sich sogenannte Tailored Hybrid Tubes aus einem Stahl-Aluminium-Verbund fertigen lassen.
Tailored Tubes sind „maßgeschneiderte Rohre". Sie sind deutlich leichter als massive Bauteile, aber genauso robust. Bisher werden sie in der Regel aus Stahl hergestellt. Forscher am IPH haben jetzt gezeigt, dass sich Tailored Tubes prinzipiell auch aus hybriden Werkstoffen fertigen lassen, nämlich aus einer Kombination von Stahl und Aluminium. Die beiden Werkstoffe wurden mittels Laserlöten verbunden und anschließend gemeinsam per Innenhochdruckumformung in Form gebracht. Damit könnten sich in Zukunft noch leichtere Karosserieteile herstellen lassen.


PtU

Institut für Produktionstechnik und Umformmaschinen, Technische Universität Darmstadt

Die Umformtechnik ist heute eine der wichtigen industriellen Basistechnologien und von immenser Bedeutung für unsere moderne Industriegesellschaft. Das Institut für Produktionstechnik und Umformmaschinen (PtU) agiert dabei beispielsweise in Forschungsfeldern rund um neue Pressentechnologien und Fertigungsverfahren.

Auf der EuroBlech 2016 werden im Bereich der Blechumformung neue multifunktionale Blechbauteile gezeigt, wie z.B. kragengezogene Sandwichstrukturen, Bleche mit bedruckten Sensoren oder RFID-Transpondern. Eine hohe Profilsteifigkeit bei gleichzeitig geringer Bauteilmasse ist auch ein entscheidendes Kriterium bei der Beurteilung heutiger Kaltprofile aus Blech. Die Technologie des Spaltprofilierens erweitert konventionelle Blechbearbeitungsverfahren und eröffnet völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten für Kaltprofile. Flexible Versteifungsrippen, gekrümmte Profilverläufe und eine hohe Profilsteifigkeit sind nur einige Besonderheiten des innovativen Fertigungsprozesses Spaltprofilieren, das im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 666 (SFB 666) erfolgreich entwickelt wurde.

Durch einen interdisziplinären, ganzheitlichen Ansatz entstehen neue Methoden, Verfahren und Anlagen zur Entwicklung, Fertigung, Bewertung und Anwendung integral verzweigter Blechstrukturen. Zu diesem Zweck haben sich Wissenschaftler der TU Darmstadt aus verschiedensten Disziplinen zum interdisziplinären Forschungsverbund SFB 666 zusammengeschlossen und präsentieren Ihre Arbeiten auf der diesjährigen Euroblech.

PtU-Exp


IFUM

Institut Umformtechnik und Umformmaschinen, Leibniz Universität Hannover

Ein Werkzeug, das gleichzeitig umformt und fügt – damit ließe sich die Fertigung deutlich beschleunigen. Forscher am Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen (IFUM) entwickeln ein solches Werkzeug für ein Musterbauteil ähnlich einem Schalldämpfer. Dieser soll bereits während des Tiefziehprozesses mit einem Blechhalter verschweißt werden, welcher zur Befestigung an der Fahrzeugkarosserie dient.

Mit der neuen Werkzeugtechnologie lassen sich gleich mehrere Prozessschritte einsparen, nämlich sowohl das Positionieren der Komponenten als auch das Fügen des Halters in einer separaten Schweißzelle. Zudem soll der Prozess auf beliebigen Umformmaschinen angewandt werden können.


IW

Institut für Werkstoffkunde, Leibniz Universität Hannover

Forscher am Institut für Werkstoffkunde (IW) wollen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen (IFUM) die Haltbarkeit von geclinchten Bauteilen verbessern.

Im Abgasbereich werden Edelstahlbleche geclincht, also mit einer Art Stempelwerkzeug form- und kraftschlüssig verbunden. Wie lange diese Clinchpunkte halten, ist bisher aber nur unzureichend erforscht – denn die bisherigen Belastungstests prüfen entweder nur die thermische oder nur die mechanische Belastung.

Das IW und das IFUM entwickeln gemeinsam einen neuen Test, der die Belastung von geclinchten Bauteilen sowohl thermisch als auch mechanisch zeitgleich prüft – und zwar in mehreren Zyklen hintereinander. Damit lässt sich die Belastung von Bauteilen aus dem Abgasbereich zum ersten Mal realitätsgetreu prüfen.


Kienzle

KIENZLE Prozessanalytik GmbH, Flensburg

Mit dem LUBRIVISOR ist die Kienzle Prozessanalytik GmbH, Wegbereiter und weltweit führend auf dem Gebiet der faseroptischen Laser- Fluoreszenz–Ölschichtdickenmessung und Reinheitsmessung.
Der LUBRIVISOR misst die Schichtdicke kohlenwasserstoffhaltiger Substanzen auf Bändern, beispielsweise von Kühlschmiermitteln, Ziehölen, aber auch von Fremdölen wie Hydraulik- oder Lagerölen oder Fetten. Beim Kaltwalzen von Stahl, in Tandemstraßen und Dressiergerüsten sowie an Inspektionslinien und Bandbeschichtungsanlagen wird er bereits vielfach verwendet. Auch in der Aluminium Industrie wird der LUBRIVISOR  eingesetzt, hier speziell zur Messung von Hot Melts. Neben den Online-Anwendungen wird auch ein Handgerät, LUBRImini, zur schnellen Bestimmung der Auflage ausgestellt.


LWF

Laboratorium für Werkstoff- und Fügetechnik Universität Paderborn

Das Laboratorium für Werkstoff- und Fügetechnik ist eine national und international anerkannte Forschungseinrichtung mit Schwerpunkt auf dem Gebiet der Fügetechnik, insbesondere Kleben, mechanisches Fügen, Hybridfügen und Sonderverfahren des Schweißens sowie der Werkstofftechnik. Als Partner von Unternehmen und Förderorganisationen erbringen wir verfahrens-, materialspezifische und konstruktive Forschungsergebnisse in der Werkstoff- und Fügetechnik zur wirtschaftlichen Entwicklung und Fertigung von energieeffizienten Leichtbaustrukturen. Im Rahmen der EuroBLECH 2016 werden im Speziellen Ergebnisse und Exponate im Bereich des mechanischen und thermischen Fügens von Blechen und Profilen moderner Werkstoffe wie CFK, Aluminium und ultrahöchstfesten Stählen präsentiert. Unter anderem werden neuartige Sonderverfahren wie das Schneidclinchen oder Schließelement-Stanznieten thematisiert.

LWF-Exp


Schnupp

Schnupp GmbH & Co. Hydraulik KG, Bogen

Als Weltneuheit präsentiert Schnupp einen Presshärteautomat vom Typ „VertPress" zum Anfassen in „Stahl und Eisen". Prädestiniert für Kleinserienfertigung und dünne, hochfeste Bleche (ab 0,5mm) zeichnet diese Anlage neben den niedrigen Investitionskosten besonders der geringe Platzbedarf aus.

Zweiter Themenschwerpunkt sind komplexe Gesamtanlagen am Beispiel einer Achsteile-Fertigung. Am Anfang stehen die Rohteilbereitstellung und weitere verkettete Prozesse wie Schmieren, Vorformen, IHU mit und ohne integrierte Lochungen, Sägen und Stanzen. Ebenso integriert durch Handlingstechnik, Roboter und Transfereinheiten können Prozesse wie Roboterbohren eingebunden werden. Auch Waschen und Abstapeln gehören zu diesen verschiedensten Fertigungsschritten, die zu einer kompletten Fertigungslinie kombiniert werden.

Schnupp-Exp


simufact

simufact engineering gmbh, Hamburg

Simufact Engineering, ein Unternehmen der MSC Software, stellt bei der EuroBLECH die neuen Versionen seiner beiden Produktlinien Simufact.forming und Simufact.welding vor.
Sowohl Simufact.forming als auch Simufact.welding sind am Markt weit verbreitete Softwarelösungen für die Auslegung und Optimierung von Herstellprozessen metallbe- und verarbeitender Unternehmen.

Simufact.forming deckt das gesamte Spektrum der Umformtechnik ab. Es ermöglicht eine realistische Darstellung der Prozesse mit voller 3D-Funktionalität und 3D-Darstellung aller Werkzeuge und Ausrüstungsteile.

Mit Simufact.welding können Anwender aus einer einzigen Benutzeroberfläche heraus Verzüge, Eigenspannungen und Werkstoffzustände zur Optimierung von Schweißverfahren in der Fertigung berechnen.

simufact-Exp


 

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