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Lochen hybrider Bauteile mit minimalem Schädigungsgrad

AiF-Nr.:

19156N

EFB-Nr.:

07/215

Kurztitel:

HyBMS

Laufzeit:

01.10.2016 - 30.09.2018

Forschungsstellen:

IWF Braunschweig, UTG München


Projektbeschreibung

In hybriden Bauteilen, bestehend aus faserverstärkten Kunststoffen (FVK) und Metall, werden Löcher vorzugsweise spanend hergestellt. Die stanztechnische Fertigung verspricht aufgrund schnellerer Prozesszeiten und der Vermeidung von absaugungsbedürftigen Stäuben eine großserientaugliche und wirtschaftlichere Prozessführung. Jedoch ist das Stanzen von hybriden Bauteilen mit undefinierten Schädigungen im Bauteil verbunden, sodass Vorhersagen über die Bauteillebensdauer kaum möglich sind. Die Entwicklung und Optimierung von Lochherstellungsverfahren und die quantitative Bestimmung der Bauteilschädigung durch den Lochprozess sind daher die Hauptziele dieses Forschungsprojektes. Zur Ermittlung der Bauteilschädigung wird ein Prüfstand zur Bestimmung des Schädigungsgrades aufgebaut und anhand von dynamischen Belastungstests ein Zusammenhang zwischen Schädigungsgrad und Bauteillebensdauer ermittelt. Mit diesem Wissen erfolgen die Optimierung der Prozessparameter beim Lochen hybrider Bleche sowie die Lebensdauervorhersage. Die Lebensdauervorhersage wird mit abschließenden Versuchen zur Ermüdungsfestigkeit validiert. Von den Projektergebnissen profitieren gezielt klein- und mittelständische Unternehmen (KMU), da die schädigungsarme Herstellung von stanztechnisch hergestellten Freistellen und Löchern in hybriden Strukturen ermöglicht wird. Des Weiteren wird den KMU eine Messmethode bereitgestellt, mit der sich die Schädigung der hybriden Struktur einfach und effektiv bestimmen lässt.


 

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